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Audioausgabegeräte

Natürlich entsteht aus dem Bildeindruck ein Hauptteil der Faszination vom HDTV, jedoch darf man die hörbaren Möglichkeiten nicht außer acht lassen. Denn die Natur hat immerhin die Augen schließbar ausgelegt, die Ohren jedoch nicht.




Die meisten der zu den TV-Karten gehörenden Fernsehanwendungen lassen die Ausgabe bzw. Weiterleitung („AC3 passthrough“) des HDTV-Audiosignals an einen externen AC3-Decoder zu. Dieser wird per optischem oder normalem Kabel an den digitalen Soundkartenausgang angeschlossen und übernimmt das Aufteilen auf die 6, 7 oder 8 Lautsprecher.
Es ist aber genauso gut möglich, das Decodieren der digital komprimierten Sounddaten durch die Soundkarte im Rechner erledigen zu lassen. Onboard-Soundlösungen benötigen dafür etwas mehr Prozessorleistung, so dass die Anschaffung einer extra Soundkarte manchmal durchaus in Erwägung gezogen werden sollte.

Wie man die Lautsprecher nun im Raum verteilt, bleibt jedem selbst überlassen. Bei besseren Soundkarten ist häufig ein kleines Programm dabei, welches bei der richtigen Installation und dem genauen Einmessen der einzelnen Lautsprecherpegel auch bei ungünstigen Raumverhältnissen weiterhilft. Um möglichst wenig Nachhall vom Raum zu bekommen, sollte man das HDTV-System nicht unbedingt in einen leeren Raum mit nackten Wänden stellen: Schon Teppich, Möbel, Pflanzen, ja selbst Poster helfen bei der Schalldämmung weiter – und machen das Fernseh-Erlebnis auch um Einiges gemütlicher.