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Digitaler Satellitenempfang

Wer über eine Satellitenanlage verfügt, kann seinen Computer über den Einbau einer DVB-S-Karte mit digitalem Fernsehen versorgen. In aller Regel sind gerade die neueren Satellitenanlagen schon vom Werk her für den digitalen Betrieb ausgestattet. Ältere, analoge Anlagen müssen gegebenenfalls entsprechend umgerüstet werden.




Um digitale Fernsehsignale empfangen zu können, benötigt die Satellitenschüssel ein modernes Empfangsteil. Die Empfangsmodule tragen die Bezeichnungen LNB, für Low Noise Block oder LNC, für Low Noise Converter. Ob ein entsprechender LNB für den Empfang digitaler Signale geeignet ist, kann am besten beim Hersteller oder dem entsprechenden Fachhändler erfragt, beziehungsweise in der Betriebsanleitung nachgelesen werden. Der Austausch eines alten analogen LNB gegen einen neuen digitalen ist technisch kein großer Aufwand und mit Materialkosten von etwa 80 Euro verbunden.

Sat Empfang

Sat Empfang ©iStockphoto/Michael Bodmann

Gegenüber den analogen Satellitenanlagen in denen die Programme im Frequenzbereich von 10,7 bis 11,7 GHz, dem sogenannten Lowband übertragen wurden, liegen die neuen digitalen Kanäle vor allem im sogenannten Highband, also dem Frequenzbereich 11,7 bis 12,7 GHz. Nur wenige digitale Programme liegen ebenfalls im Lowband- Bereich. Um zwischen den beiden Frequenzbereichen umschalten zu können, wird ein 22 kHz Signal vom Receiver gesendet. So kann man auch mit einer nichtdigitalen Satellitenanlage durchaus einige wenige digitale Programme empfangen, mit einer digitalen Anlage sind hingegen auch alle analogen Programme zu empfangen. Ein weiterer technischer Unterschied zwischen dem analogen und dem digitalen Satellitenempfang besteht darin, dass bei der digitalen Übertragung das Bild- und das Tonsignal auf der gleichen Frequenz übertragen werden. In der analogen Technik wird beides auf verschiedenen Frequenzen übertragen, die entsprechenden Frequenzen müssen dann auch getrennt am Receiver eingestellt werden.