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Hardwareanforderungen

Während normales Digitalfernsehen per passiver-DVB-Karte bereits mit einer CPU der 1GHz-Klasse und einer beliebigen Grafikkarte flüssig läuft, benötigt man für HDTV mit seiner gestiegenen Auflösung und vor allem dem Decodieren des H.264-Datenstroms ein größeres Kaliber: Ein leistungsstarker Dual-Prozessor-Rechner mit mindestens 2GHz und 1GB RAM darf es schon sein. Dazu sollte sich eine PCI-Express-Grafikkarte mit 128MB Speicher gesellen, die über ihren Prozessor bestimmte Dekodieroperationen bei MPEG4/H.264 unterstützt. Diese Unterstützung nennt sich bei ATI/AMD „AVIVO HD“, bei NVidia „PureVideo HD“.
Es gibt TV-Karten sowohl für normale PCs mit Windows XP, Vista und Linux, als auch für Apple Macintosh-Rechner. Es werden sowohl interne Karten mit PCI- und PCIe-Anschluss als auch externe Versionen mit USB- oder (seltener) Firewire-Anschluss angeboten. Die externen Varianten kommen natürlich besonders Notebookbesitzern zugute, lassen sich aber natürlich auch an Desktoprechnern benutzen. Für Apple Mac sind die externen TV-Karten meistens auch die einzigen, für die entsprechende MacOS X-Treiber bereitgestellt werden.




Möchte man HDTV-Sendungen aufzeichnen – falls das vom DRM des Senders erlaubt wird – benötigt man viel Speicherplatz. Bei Datenraten von bis zu 20MBit/s kommen für eine Stunde HD-Material schon gute 9GB zustande. Die Platte kann also nicht groß genug sein – mittlerweile sind übrigens schon Plattengrößen bis 1,5TB recht günstig erhältlich.

Bezüglich der Kabellängen gibt es bei HDMI kaum Einschränkungen – bis zu 15m dürfen die Audio- und Videosignale übertragenden Kabel lang werden. Dabei ist aber zu beachten, dass ab ca. 5m Länge und bei hoher Auflösung (1080i z.B.) der Einsatz von hochwertigen, der HDMI-Norm 1.3 entsprechenden Kabeln Pflicht ist, sonst treten ggf. Störungen im Bildsignal (Aufblitzen von Punkten oder ganzer Pixelreihen, Umschaltprobleme) auf.