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Kosten & Energieverbrauch

Die Anschaffungskosten eines HDTV-tauglichen Setups stehen natürlich immer im Vordergrund. Rechnet man mit ca. 900 Euro für einen 40 Zoll großen 1920×1080-Flachbildschirm, ca. 600 Euro für einen kleinen und hübsch verpackten Windows-PC mit passiver DVB-S2-Karte samt CI-Modul, einem etwas besseren aktiven 5.1-Lautsprechersystem für 200 Euro, ca. 150 Euro für eine SAT-Schüssel mit LNB und etwas Kabel, nochmals ca. 40 Euro für ein ausreichend langes HDMI-Kabel, so kommt man in der Summe mit etwas unter 2000 Euro davon.
Laufende Kosten entstehen so nur durch den Stromverbrauch und ggf. Abogebühren des PayTV-Anbieters. Ein ähnliches Setup mit einem HD-tauglichen Beamer kostet ca. 600 Euro mehr. Die Ersatzlampe, die alle 2000-5000 Stunden fällig ist, schlägt dazu mit mindestens 200 Euro noch einmal ordentlich zu Buche.




Per DVB-C wird es durch die wegfallende Anschaffung einer SAT-Schüssel preiswerter, allerdings muss man hier natürlich monatliche Beiträge an den Kabelanbieter zahlen.

In Zeiten steigender Energiepreise lohnt sich auch ein Blick auf die laufenden Energiekosten – gerade echte Fernsehjunkies könnten mit ihrem Plasmafernseher nämlich ohne Probleme die ganze Wohnung heizen – zu einem entsprechenden Preis.

Aktuelle, stromsparende Rechner sind kaum stromhungriger als HDTV-fähige Receiver. Der Durchschnittsverbrauch eines schnellen PCs mit 2,6GHz-Core2Duo-Prozessor, 2GB RAM, einer NVidia 8500GT, einer 1TB-Festplatte und installierter DVB-C-Karte liegt bei etwa 75W. Der Betrieb eines großen Flachbildschirms benötigt etwa 200W, die Aktivboxenanlage je nach Verstärkerleistung auch noch einmal 50-100W. Nimmt man durchschnittlich drei Betriebsstunden pro Tag über das Jahr verteilt an, liegt der Gesamtverbrauch bei ca. 410kWh, was immerhin mit ca. 80 Euro zu Buche schlägt.

Die Zubereitung von Popcorn, das Kühlen von Bier und Cola sowie das wütende Klingeln der Nachbarn nicht inbegriffen…