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Neue Entwicklungen

Grundsätzlich bieten DVB-S-Karten die heute bestmögliche Qualität, wenn es darum geht, Fernsehbilder auf dem Computer zu betrachten, zu speichern oder zu bearbeiten. Bei der Verwendung einer DVB-T-Karte sollte grundsätzlich nur noch auf eine Diversity-Lösung zurückgegriffen werden, da hier einerseits der Empfang deutlich besser ist und andererseits der Twin-Tuner auch separat zu nutzen ist, um ein Programm aufzunehmen und dabei gleichzeitig ein anderes Programm zu sehen. Problematisch ist bis heute die Thematik der Treiber der TV-Karten für die verschiedenen Systeme. Oftmals ist deren Funktionalität eine nicht nachzuvollziehende Glückssache für den Anwender.




Besonders anfällig für derartige Treiberprobleme sind die PCI-Steckkarten. Beim Auftreten von entsprechenden Problemen und wenn auch die Hersteller-Hotline nicht weiter hilft, hat sich der Einsatz der Software „ProgDVB“ als Geheimtipp erwiesen. Hierüber werden sehr viele TV-Karten jeder Art und der unterschiedlichsten Hersteller unterstützt. Gerade in Bezug auf den Empfang und die Speicherung von hochauflösenden TV-Sendungen auf dem Computer liegt die Zukunft der digitalen TV-Karten in der DVB-S2 Lösung. Mit DVB-S2 wurde die Datenrate um bis zu 30 Prozent verbessert. Da die Angebote im Bereich HDTV vonseiten der Sender aber weiterhin sehr gering sind, ist diese Anwendung doch als kritisch zu betrachten. Im Zuge der weiteren Entwicklung und Umgestaltung der Fernseh- und Medienlandschaft wird auch die Entwicklung der TV-Karten voranschreiten. Allerdings ist damit zu rechnen, dass die vielfältigen absehbaren technischen Möglichkeiten im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung der Fernsehtechnik die Entwicklung der TV-Karten in großer Abhängigkeit zusätzlicher Peripheriegeräte erfolgt.

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Entwicklungen ©iStockphoto/Oleksiy Mark