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Smartcards und die Sicherheit

Je nach Einsatzgebiet spielt die Sicherheit bei den Smartcards eine große Rolle. Sie soll ein sicheres Umfeld für die verschiedenen Anwendungen bieten. Wenn man die Sicherheit einer solchen Karte betrachten möchte, dann gibt es verschiedene Ebenen, die hier eine Rolle spielen. Aufgrund der geringen Möglichkeiten der Hardware ist es natürlich nicht so einfach möglich, hier einen umfassenden und perfekten Schutz aufzubauen, aber dank effizienter Technologien kann heute schon ein sehr guter Sicherheitsstandard gewährleistet werden.




Wichtig in diesem Umfeld ist im Einzelnen die Sicherheit der Chipkarten-Hardware, des Betriebssystems und der Anwendung. Diese drei Segmente sind wichtig für die Gesamtsicherheit. Wenn nur eines dieser Segmente nicht richtig funktioniert, dann ist die gesamte Chipkarte offen für Angriffe. Ein weiteres Sicherheitsrisiko ist auch immer der Mensch, der diese Karte unsachgemäß nutzt und auf diese Weise die Tür für einen Angriff auf technischer Ebene öffnet. Die Hardware kann man während der Herstellung absichern und die Sicherheit der Anwendung sowie die des Betriebssystems sind Aufgaben des Softwareentwicklers.

Angreifer nutzen verschiedene Methoden, um die Smartcards zu knacken. Die häufigsten Angriffe erfolgen über den Menschen. Es wird zum Beispiel die PIN ausspioniert und aus diesem Grund sollte man als Nutzer auf gewisse Sicherheitsvorkehrungen achten. Eine weitere Möglichkeit ist der physikalische Angriff. Mittels einer speziellen Hardware versucht man direkt auf den Chip zuzugreifen, um dann den Inhalt entsprechend manipulieren zu können. Hinzu kommen noch die logischen Angriffe, die Schwächen in den Algorithmen aufspüren und diese dann für sich nutzen. Oftmals werden auch die verschiedenen Angriffsmethoden kombiniert. Auch wenn es immer ein gewisses Sicherheitsrisiko gibt, so sind die heutigen Smartcards schon auf sehr hohem Niveau und ein Angriff auf sensible Daten ist immer mit einem sehr hohen Aufwand verbunden.