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Speicherchipkarten

Die Speicherchipkarten zählen zu den am häufigsten verwendeten Karten. Sie stellen die benötigten Daten eines Vorgangs bereit und können sehr flexibel eingesetzt werden. Damit eine solche Karte funktioniert, muss zunächst einmal eine Speichereinheit integriert werden. Das Kernstück in diesem Zusammenhang ist der EEPROM (Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory). Es handelt sich hierbei um einen Speicherbaustein, der elektrisch löschbar und programmierbar ist. Außerdem handelt es sich um einen Lesespeicher, der entsprechend seiner Kapazität Daten aufnehmen kann. Dies ist jedoch nur über ein spezielles Programmiergerät möglich, welches die entsprechende Schreibtechnologie unterstützen muss. Von Anwendersystemen können die Daten dann nur ausgelesen werden. In modernen Smartcards kann dieser Speicher aber auch von einem Mikroprozessor manipuliert werden.




Ein weiterer wichtiger Speicherbaustein ist das ROM. Hierbei handelt es sich um einen Speicher, von dem nur gelesen werden kann. In der Regel wird hier das Betriebssystem (COS) der Karte abgelegt. In den meisten Smartcards wird dann noch eine Sicherheitslogik eingebaut, die die verschiedenen Daten vor unzulässigen Zugriffen absichert. Zu guter Letzt benötigt man abschließend noch eine I/O-Einheit, die die Ein- und Ausgabe steuert. Sie dient als Schnittstelle zu anderen Geräten und steuert die entsprechenden Anfragen. Solche Speicherkarten werden häufig in den Situationen eingesetzt, in denen die verschiedenen Daten einfach nur einem anderen Endgerät bereitgestellt werden sollen. Vor allem die beliebten Telefonkarten sind hier ein wichtiges Anwendungsgebiet, welches von den verschiedenen Vorteilen dieser Technologie profitiert. Ein weiterer Vorteil dieser Karten liegt darin, dass sie für den Programmierer einfach zu verwenden sind und dadurch auch die Produktionskosten stark reduziert werden können.