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Typen von Smartcards

Aufgrund der vielen verschiedenen Einsatzgebiete einer Smartcard gibt es natürlich auch unterschiedliche Typen, die jeweils ihre ganz speziellen Vor- und Nachteile haben. Je nach den Anwendungsgebieten werden unterschiedliche Smartcardtechnologien eingesetzt, die in diesem Fall einfach die besseren Leistungen bieten.
Zunächst einmal wird hier unterschieden, welche Schnittstelle eine Smartcard nutzt, um mit anderen Medien Kontakt aufzunehmen. Es gibt Chipkarten, die nur über einen direkten physischen Kontakt eine Verbindung zu einem anderen Medium herstellen können. Dies ist zum Beispiel bei den Bankautomaten der Fall. Man muss die Karte zum Auslesen in den Kartenschlitz des Automaten einführen und stellt damit den physischen Kontakt her. Nur in diesem Fall können die entsprechenden Daten ausgelesen werden.




Ein weiteres Beispiel sind die Handys, denen immer eine SIM-Karte zur Verfügung stehen muss, um eine Verbindung zu einem Netz herstellen zu können. Eine zweite wichtige Gruppe von Smartcards sind die verschiedenen kontaktlosen Chipkarten. Sie können ohne direkten physischen Kontakt ausgelesen werden, weil sie die Daten über ein elektromagnetisches Feld übertragen können.

Smartcard

Smartcard ©iStockphoto/iamporpla

Natürlich gibt es aber auch noch weitere Unterscheidungskriterien. Einige Smartcards stellen einfach nur Daten bereit, die ausgelesen werden müssen, während andere Smartcards auch einen Mikroprozessor besitzen, der die eigenen Daten auch manipulieren kann. Dies ist zum Beispiel bei Bankkarten der Fall, wo die Daten in den meisten Fällen verschlüsselt abgelegt werden. Diese Aufgaben übernimmt der Mikroprozessor. Je nach Einsatz gibt es auch gewisse Sicherheitskriterien, die eine Smartcard erfüllen muss, weil es sich oftmals um sensible Daten handelt, die hierauf abgelegt werden.
Ein weiteres technisches Merkmal von Chipkarten ist die Form der Übertragung, die entweder synchron oder asynchron abgewickelt werden kann.